Texte auf Flare

World Press Photos in Hamburg und Zürich

16.5.2011 · · Kommentar?

Die Ausstellung ist ein Klassiker: Vom 12. Mai bis 8. Juni sind die World Press Photos 2011 im Gruner+Jahr-Pressehaus in Hamburg zu sehen. Erfahrungsgemäß kostet der Besuch dort keinen Eintritt.

Anders in Zürich: Wer sich die Ausstellung im “Papiersaal” des Einkaufszentrums Sihlcity anschauen will (13. Mai bis 5. Juni), muss zehn Franken zahlen. Dafür findet dort am 18. Mai zusätzlich eine interessante Veranstaltung statt: In einer Podiumsdiskussion stellt sich das Portal Emphas.is vor, das Fotojournalismus mittels Crowdfunding auf eine neue Finanzierungsgrundlage stellen will. Der Eintritt dafür kostet 15 Franken.

Lene Münch gewinnt New York Photo Award

14.5.2011 · · Kommentar?

Da freut sich das Kollektiv 25: Mitglied Lene Münch hat den New York Photo Award in der Kategorie “Student Photographic Book” gewonnen. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Arbeit “Ewig treu”, in der sie einen Einblick in die Welt der Burschenschafter gibt. Anfang des Jahres hatte Flare Lene schon unter die zehn besten Jungfotografen in Deutschland gewählt.

“Mir ging es bei der Geschichte darum, den Burschenschaftern unvoreingenommen zu begegnen und sie nicht von vornherein in eine Schublade zu stecken”, sagte Lene im Interview mit Flare über “Ewig treu”. “Ich wollte, dass sich die Betrachter meiner Bilder selbst eine Meinung bilden und ihnen nicht eine Meinung aufgezwungen wird.”

Lene, 1983 in Köln geboren, studiert Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover und lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Mitglied des Kollektiv 25 und der Agentur Focus. Ihre Reportagen fotografiert sie am liebsten im Mittelformat.

Kwerfeldein und emerge für Grimme Online Awards nominiert

13.5.2011 · · Kommentar?

Für die Grimme Online Awards 2011 hat die Nominierungskommission aus fast 2100 Vorschlägen 25 Nominierte ausgewählt – darunter zwei Fotowebseiten.

emerge

emerge bietet jungen Fotografen eine neue Präsentationsplattform, um ihre Arbeiten einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen”, heisst es in der Nominierung auf der Grimme-Website über emerge. “Journalistische und dokumentarische Fotoreportagen von beeindruckender Qualität werden übersichtlich dargeboten und kurz kommentiert, wobei emerge auch multimedialen Erzählformen einen Publikationsraum eröffnet.”

Kwerfeldein

“Ursprünglich als Blog des Fotografen Martin Gommel gegründet, ist Kwerfeldein inzwischen zum Magazin angewachsen”, schreibt die Grimme-Kommission über die zweite nomminierte Fotoseite. “Die Redakteure schreiben über ihre eigenen Foto-Erfahrungen, interviewen Fotografen, stellen herausragende Arbeiten vor oder beschreiben und testen Ausrüstungsgegenstände.”

Obwohl beides Fotowebseiten sind, treten sie icht direkt gegeneinander an – emerge ist in der Kategorie “Kultur und Unterhaltung” nominiert, Kwerfeldein in “Wissen und Bildung”. Die Preisträger werden am 22. Juni bei der Verleihung in Köln bekanntgegeben.

Konkurrenten sind Kwerfeldein und emerge nur beim Publikumspreis – dafür könnt ihr bis zum 15. Juni bei einem Grimme-Sponsor abstimmen.

Tim Hetherington in Libyen getötet

21.4.2011 · · 1 Kommentar

Trauer um Hetherington und Hondros: Der britische Fotograf und World-Press-Photo-Gewinner Tim Hetherington ist durch Gefechte in der libyschen Stadt Misrata ums Leben gekommen. Auch sein US-Kollege Chris Hondros starb. Zwei weitere Fotografen wurden verletzt.

Die Agentur Getty Images gedenkt in ihrem Blog ihrem Fotografen Chris Hondros, ebenso schreibt Vanity Fair über Tim Hetherington. In deutscher Sprache gibt es mehr Informationen zum Tod der beiden Fotografen etwa bei Spiegel Online in einem handelsüblichen Bericht sowie in einer sehr lesenswerten Schilderung des Fotografen Marcel Mettelsiefen, der vor kurzem selbst in Misrata gearbeitet hat.

Nach der Auszeichnung Hetheringtons mit dem World Press Photo Award 2007 hatte Flare ein Interview mit dem Briten veröffentlicht.

Blut und Tränen: Die Pulitzer-Preise 2011

19.4.2011 · · Kommentar?

Barbara Davidso von der Los Angeles Times ist die Gewinnnerin des Pulitzer-Preises in der Kategorie “Feature Photography”. Ausgezeichnet wurde sie für eine Schwarz-Weiß-Serie über Unschuldige, die zwischen die Fronten gewalttätiger Gangs geraten.

Carol Guzy, Nikki Kahn und Ricky Carioti von der Washington Post erhielten den Pulitzer-Preis in der Kategorie “Breaking News Photography” für die Dokumentation von Leid und Verzweiflung nach dem Erdbeben in Haiti.

Die Pulitzer-Preise sind eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Journalisten, Literaten und Künstler in den USA und werden bereits seit 1917 vergeben.


Hier könnt ihr außerdem die Gewinner der vergangenen Jahre sehen:
Pulitzer-Preise 2010: Ein Teenager in der US-Army
Pulitzer-Preise 2009 vergeben

Solidarität mit dem Oberbefehlshaber

5.3.2011 · · Kommentar?

fotografiona, cc-by

“Militärputsch jetzt”, “Ein Volk, ein Reich, ein Doktor”, “Du hast die Haare schön”: Eine Demonstration Pro-Guttenberg in Berlin geriet zur Farce – wie auch in vielen anderen Städten. Statt Anhängern des zurückgetretenen Ministers feierten Spaß-Demonstranten den CSU-Politiker. Die freie Fotografin fotografiona hat ihre Bilder auf Flickr veröffentlicht.

Steve McCurry in Hamburg

4.3.2011 · · Kommentar?

McCurrys Foto des afganischen Mädchens mit dem fesselnden Blick ist weltberühmt. Die Flo Peters Gallery im Hamburger Chilehaus zeigt nun rund 50 Bilder des US-Fotojournalisten. Zu sehen sind sie bis zum 30. April. Parallel präsentiert die Galerie die Schwarz-Weiß-Ausstellung “Sylt & Island” von Michael Schlegel.

Übrigens: Steve McCurry bloggt auch regelmäßig.

Pixel-Kameras zu verschenken

2.3.2011 · · Kommentar?

Billy Brown, cc-by

Billy Brown, cc-by

Billy Brown hat hervorragende Pixel-Grafiken von Kameras, Objektiven, Blitzgeräten, Filmdosen und Speicherkarten erstellt. Die 100 Grafiken gibt es auch als Illustrator-Datei zum Download — und zwar kostenlos, sie stehen unter Creative-Commons-Lizenz. Jetzt muss nur noch ein passender Anlass her, die Grafiken irgendwo einzusetzen …

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