Texte auf Flare

Andreas Herzau: Die Schweizer

14.12.2011 · · Kommentar?

© Andreas Herzau

© Andreas Herzau

Der Hamburger Fotograf Andreas Herzau arbeitet an einer Serie über die Schweiz. “In the year 1962, when I was born, the Swiss photographer Rene Burri published his book ‘Die Deutschen’ (The Germans)”, schreibt er auf seiner Website. “Now, 50 Years later I return the favour by having a look at his small but fine country.”

Nun gibt es eine erste Auswahl von 23 Bildern aus “Die Schweizer” zu sehen.

Deutscher Reporterpreis: Uwe Martin für beste Webreportage ausgezeichnet

5.12.2011 · · Kommentar?

Die Multimedia-Reportage «Texas Blues» hat die Jury des Deutschen Reporterpreises überzeugt: Ihr Macher Uwe H. Martin gewinnt den Preis in der Kategorie «beste Webreportage». Das teilte das ausrichtende Reporter-Forum via Twitter mit. Die Geschichte aus der «Baumwollhauptstadt der Welt» könnt ihr hier anschauen.

Dreifach-Linse fürs iPhone

21.11.2011 · · Kommentar?

Weitwinkel, Tele, Fisheye: Drei Linsen in einem bietet photojojo.com an – als Aufsatz für das iPhone. Der Objektivwechsel funktioniert durch simples Drehen am Linsen-Rad. Der stolze Preis: 249 Dollar.

Lumas versteigert für Ostafrika

15.11.2011 · · Kommentar?

Die Galerie Lumas versteigert 20 Bilder aus ausverkauften Editionen zugunsten der Hungerhilfe für Ostafrika.

“In Ostafrika leiden über 13 Millionen Menschen unter der schwersten Hunger- und Dürrekatastrophe seit 60 Jahren”, heisst es auf der Website der Galerie. “Allein in Somalia sind bereits Zehntausende gestorben – weitere 750.000 sind akut vom Hungertod bedroht, darunter 160.000 Kinder.”

Daher habe man sich nun entschlossen, “20 der schönsten und wichtigsten Editionen für eine Auktion zur Verfügung zu stellen”, so Lumas. Der gesamte Erlös geht demnach ohne Abzüge an Ärzte ohne Grenzen, Unicef und Humanitarian Initiative Just Relief Aid.

Hier geht es direkt zu Versteigerung.

Lene Münch gewinnt Vattenfall Fotopreis

18.10.2011 · · Kommentar?

Und schon wieder ausgezeichnet: Nach dem New York Photo Award hat Lene Münch nun auch den Vattenfall Fotopreis 2011 gewonnen.

Das Thema des Wettbewerbs war Kooperation und musste in Fotostrecken von acht bis zehn Bildern bearbeitet werden. Unter 200 Teilnehmern überzeugte Lene Münch die Jury mit ihrer Burschenschafter-Serie “Ewig treu”. Dafür wird sie nun mit einem Preisgeld von 10.000 Euro belohnt.

Anfang des Jahres hatte Lene es bei Flare schon unter die zehn besten Jungfotografen in Deutschland geschafft.

Auf Platz zwei beim Vattenfall Fotopreis landete Malte Wandel (8000 Euro), auf Position drei Michael Disqué (6000 Euro). Für das beste Einzelfoto wurde Toby Binder (3000 Euro) ausgezeichnet.

Neben dem Preisgeld erhalten die Gewinner eine Ausstellung, die vom 24. November bis zum 15. Januar bei C/O Berlin gezeigt wird.

C/O Berlin zieht in den Monbijoupark

17.9.2011 · · Kommentar?

© C/O Berlin: Die Atelierhäuser im Monbijoupark

© C/O Berlin: Die Atelierhäuser im Monbijoupark

Neue Heimat für C/O Berlin: Die Fotogalerie hat nach über einjähriger Suche einen neuen Standort gefunden – die Atelierhäuser im Monbijoupark in Berlin-Mitte.

Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte habe “einstimmig beschlossen, dass C/O Berlin die bestehenden Gebäude temporär nutzen darf”, schreibt die Galerie in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit dem Bezirk will man in den nächsten Monaten ein Konzept für eine langfristige Nutzung ausarbeiten.

Der Umzug vom bisherigen Standort, dem ehemalig kaiserlichen Postfuhramt an der Oranienburger Straße, ist für Herbst 2012 geplant. “Ich glaube, ich erlebe gerade den glücklichsten Moment in meiner Laufbahn als C/O-Macher”, freut sich Galerie-Gründer Stephan Erfurt im Interview mit Zeit Online.

Nach Angaben der Galerie haben in zehn Jahren rund 680.000 Besucher C/O Berlin besucht. Zu sehen waren unter anderem Ausstellungen von Fotogrößen wie Annie Leibovitz oder Peter Lindbergh. Aus dem Postfuhramt ausziehen muss C/O, weil eine Investorengruppe das Gebäude gekauft hat und darin unter anderem ein Hotel eröffnen will.

Print-Verkauf für Familie von getötetem Fotografen

14.9.2011 · · Kommentar?

(Screenshot friendsofanton.org)

(Screenshot friendsofanton.org)

Der Fotograf Anton Hammerl ist im April in Libyen von Gaddafi-treuen Truppen getötet worden. Er hinterliess eine Frau und drei Kinder im Alter von 11 Jahren, 7 Jahren und 6 Monaten. Um die Zukunft der Kinder finanziell abzusichern, haben Freunde, Familie und Kollegen die Webseite friendsofanton.org ins Netz gestellt.

Dort bieten befreundete Fotografen Prints zum Kauf an, deren Erlöse der Familie zugute kommen. Mit dabei sind unter anderem Bilder von David Burnett, Kenneth Jarecke, João Silva, Tomas van Houtryve, Bruno Stevens, Greg Marinovich, Andrew Testa, Todd Heisler, Ivor Prickett, Matt Black, Teun Voeten, Anastasia Taylor-Lind und Teru Kuwayama.

Neben Hammerl sind auch die Fotografen Tim Hetherington und Chris Hondros während der Berichterstattung aus Libyen ums Leben gekommen.

James Nachtwey verlässt VII

30.8.2011 · · Kommentar?

Der Fotograf James Nachtwey hat die Agentur VII verlassen, die er 2001 mitgegründet hatte. Das berichten das British Journal of Photography und der Fotoblog PDN Puls.

Nachtwey bestätigte seinen Rückzug im Gespräch mit PDN. Er sagte, er habe die Entscheidung den anderen Mitgliedern der Agentur bereits im vergangenen November mitgeteilt. Ein Grund für sein Ausscheiden wurde zunächst nicht genannt.

Nachtwey ist unter anderem durch eine Vielzahl von Auszeichnungen sowie den Film “War Photographer” bekannt geworden .

(via twitter.com/AndreasHerzau)