Kamera: Zurück zum Zwei-Augen-Prinzip

Die japanische Firma Superheadz produziert eine zweiäugige Spiegelreflexkamera, die Bilder im Lomo-Stil macht. Für etwas mehr als hundert Euro ist sie jetzt auch in Deutschland zu haben.
Der Clou an der Sache: Die Kamera mit dem Namen Blackbird.fly braucht keinen Mittelformat- sondern einen normalen Kleinbildfilm. Dabei kann man das Bildformat selber wählen zwischen 24×24mm, 24×36mm und 36×36mm. Eingefasst ist das Ganze in ein Plastikgehäuse mit 33 mm Objektiv. Als Blenden stehen 7 und 11 zu Verfügung bei einer Bleichtungszeit von 1/125 Sekunde oder B.
Die Kamera ist mittlerweile in fünf verschiedenen Farben erhältlich und wird in Deutschland vom Spürsinn-Versand vertrieben. Hier wirbt man für die Blackbird.fly mit dem Charme starker Kontraste. So heißt es in der Kamerabeschreibung: „Die Optik ist lichthungrig und stellt helle Bildbestandteile überstrahlend dar, während in den dunkleren Bildbereichen alle Farbnuancen bis ins tiefe Schwarz erhalten bleiben.“

Vielleicht ist die Info noch ganz interessant, dass bei dem Format 36×36mm zusätzlich der Lochrand des Films belichtet wird. Hört sich sonst etwas komisch an, da der eigentlich vorgesehene Höhe ja nur 24mm ist und da dann 36mm schlecht reinpassen…
Ah jo, spannend. Woher weißt du das? Schon ausprobiert?
Hehe, ne, nicht ausprobiert. Auf der Seite vom Spürsinn-Versand steht’s irgendwo.
Gibt’s hier eigentlich keine Möglichkeit Kommentare zu editieren? Den zweiten Satz meines Kommentars weiter oben würde ich gerne etwas verständlicher gestalten.
Wie das bei dir ist, weiß ich nicht – ich kann auf jeden Fall alle Kommentare editieren. : ) Aber ich finde deinen Satz gar nicht unverständlich.