Retrospektive in Oberhausen: Thomas Höpker überrascht mit neuen Bildern
Neue Fotos, extra für Oberhausen: Für die Ausstellung in der Ludwig Galerie Oberhausen hat der weltbekannte deutsche Fotograf Thomas Höpker seine Retrospektive aktualisiert. Parallel zeigt Thomas Wolf gewandelte Industrie-Metropolen im Panoramaformat.
Seit fünf Jahrzehnten arbeitet Thomas Höpker als Fotograf und hat immer noch nicht genug: Nachdem er schon im vergangenen Jahr seine Retrospektive „Photographien 1955 – 2005“ gezeigt hatte, hat er sie nun für eine Ausstellung in Oberhausen auf den neusten Stand gebrachten – mit Arbeiten bis zum Jahr 2008.
Der heute 72-jährige Höpker arbeitete seit den fünfziger Jahren als Fotojournalist. 1989 wurde er dann als erster Deutscher als Vollmitglied in die Fotoagentur Magnum aufgenommen. Bis heute arbeitet Höpker als Fotograf und Dokumentarfilmer.
Seine Retrospektive in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen besteht aus etwa 200 Aufnahmen, ausgewählt aus Tausenden Originalabzügen. Zu sehen sind Themenblöcke wie USA 1963 – 2003 und Ost-Deutschland 1959 – 1990, Künstlerporträts, Landschaftsaufnahmen sowie Reportagen aus Süd-Amerika, Asien und Afrika.
Zeitgleich präsentiert die Galerie Panoramabilder des Fotograf Thomas Wolf, in denen er den Strukturwandel in Industrie-Metropolen wie Amsterdam, Barcelona, Manchester, Leipzig und dem Ruhrgebiet thematisiert. Metropolen, die ihr städtebauliches Erbe aus dem Industriezeitalter nicht abgerissen sondern dem 21. Jahrhunderts angepasst haben.
„Thomas Hoepker – Photographien 1955 – 2008“ und „Metamorphosen – Europäische Landschaften zwischen Industrie und Natur – Fotografien von Thomas Wolf“
vom 14. Juni bis 14. September 2008
in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Geöffnet: Di – So, 11 – 18 Uhr
Eintritt: 6,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
