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Syrien-Bilder mit Pulitzer-Preisen ausgezeichnet
Der freie Fotograf Javier Manzano hat den Pulitzer-Preis in der Kategorie “Featured Photography” gewonnen. Geehrt wurde er für ein Foto von zwei Heckenschützen, die schussbereit in ihrem Versteck in der syrischen Stadt Aleppo lauern, während durch Einschusslöcher Sonnenstrahlen das Halbdunkel durchbrechen.
Den Pulitzer-Preis in der Kategorie “Breaking News Photography” erhielten Rodrigo Abd, Manu Brabo, Narciso Contreras, Khalil Hamra und Muhammed Muheisen von der Nachrichtenagentur AP, ebenfalls für ihre Fotoberichterstattung aus dem Bürgerkrieg in Syrien.
Im vergangenen Jahr hatte die Pulitzer-Jury Craig F. Walker ausgezeichnet. In seiner Reportage “Welcome Home” hatte er das Leben des amerikanischen Irak-Krieg-Veteranen Brian Scott Ostrom dokumentiert, für den der Kampf in der Heimat weitergeht – in Form von posttraumatischen Belastungsstörungen.
Die Pulitzer-Preise sind eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Journalisten, Literaten und Künstler in den USA und werden bereits seit 1917 vergeben. Alle weiteren Sieger 2013 siehst du hier.
Die Gewinner der vergangenen Jahre:
Pulitzer-Preise 2012: Craig F. Walker erneut ausgezeichnet
Blut und Tränen: Die Pulitzer-Preise 2011
Pulitzer-Preise 2010: Ein Teenager in der US-Army
Pulitzer-Preise 2009 vergeben
“Fotografie und Architektur” im Fotomuseum Winterthur
Am 2. März beginnt im Fotomuseum Winterthur die Ausstellung “Concrete – Fotografie und Architektur”. Sie will sich dem “eigentümlichen, vielfältigen Verhältnis von Architektur und Fotografie auf verspielte, erzählerische und dialektische Weise annähern”, schreiben die Macher der Ausstellung – und fragen:
“Inwiefern beeinflusst die Fotografie nicht nur die Wahrnehmung, sondern auch die Gestaltung von Architektur? Wie wird Architektur im Bild lebendig, wann wird sie unheimlich? Wie wachsen Siedlungen zu Städten zusammen? Oder soziologischer gefragt: Wieso verschränken sich Arbeit und Leben in Zürich und Winterthur anders als in Kalkutta? Und wie lassen sich Wolkenkratzer und Wohnräume in die flache Welt der Fotografie übertragen?”
Zu sehen sind Werke von F.C. Gundlach, Peter Granser, Gregory Crewdson, Michael Wesely, Yasuhiro Ishimoto, Tobias Zielony und vielen anderen mehr. Alles Weitere erfahrt ihr beim Fotomuseum Winterthur.
Neues Buch: “We Want To Be Loved”
Ori Jauch hat soeben sein Buch “We Want To Be Loved” veröffentlicht. “Die Serie beschäftigt sich mit jungen Menschen einer Generation, die sich vom Archetyp vorangegangener Generationen bedeutend unterscheidet”, schreibt der in Hannover lebende Fotograf. “Die Globalisierung, die Kommerzialisierung und die Digitalisierung verändern die Gesellschaft und ganz besonders den Teil, der damit aufwächst.” Der 1988 geborene Jauch will mit seinen Portraits eine Welt zeigen, “in der sich Einsamkeit und Angst, Verdrängung und Geltungsdrang, Narzissmus und Selbstfindung vermischen und die Frage nach Anerkennung und Liebe zur Existenzberechtigung wird”.
Grimme Online Award für berlinfolgen, Lead Award für Julian Röder
Die Foto-Video-Serie berlinfolgen ist mit einem Grimme Online Award ausgezeichnet worden. Bei den Porträts von Menschen aus Berlin entstehe durch die Kombination aus erstklassiger Reportagefotografie, O-Tönen und kurzen Filmsequenzen ein außergewöhnliches Mediengenre, urteilte die Jury. Die Webseite sei außerdem überragend gestaltet. Berlinfolgen ist eine Kooperation von taz.de und der Multimediaproduktion 2470 Media.
Insgesamt wurden in diesem Jahr acht Webseiten für ihre herausragende publizistische Qualität mit einem Grimme Online Award prämiert. Eine besonders bemerkenswerte darunter hat hier noch eine Erwähnung verdient, auch wenn sie nichts mit Fotografie zu tun hat: memoryloops erinnert auf einem Stadtplan mit 300 Tonspuren an Orte des NS-Terrors in München.
Silberner Lead Award für Julian Röder
Während die Grimme Online Awards in Köln verliehen wurden, fand in Hamburg die Gala zu den Lead Awards statt. Ausgezeichnet wurde dabei auch Julian Röder aus unserer Top Ten unter 30:
“Julian Röder etwa hat für seine mit Silber dekorierte Arbeit ‘Waffen für Arabien’ im Zeit-Magazin Nr. 14 eine Messe in Dubai zu dem Zeitpunkt dokumentiert, als der Arabische Frühling in Ägypten, Tunesien, Libyen losbrach”, schreibt das Hamburg Abendblatt. “Er präsentiert keine Demonstrierenden, sondern eine verblüffende Gegenwelt, Scheichs, die sich mit Gewehren eindecken.”
Gold ging an Paolo Pellegrin für seine wöchentliche Rubrik “Paolo Pellegrins Expeditionen” im Zeit-Magazin.
“Alles in Ordnung” bei Robert Morat
Vom 21. Juni bis 11. August zeigt die Galerie Robert Morat in Hamburg zwei neue Ausstellungen: In “Alles in Ordnung” dokumentiert Andreas Meichsner, wie Menschen ihren Urlaub nach Maßstäben wie Sicherheit und Sauberkeit strukturieren. In “Wie war Las Vegas” sucht Volker Renner menschliche Spuren in einer filmkulissenhaften Stadt.
Zur Eröffnung der beiden Ausstellungen am 20. Juni lädt Robert Morat bei Facebook geschickt ein: “Hier die Abendplanung für den einzigen fußballfreien Tag der Woche.” Also, hin da!
Lumix Festival startet am 13. Juni
Das 3. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus findet vom 13. bis 17. Juni in Hannover statt. Zu sehen sind 60 Reportagen von Nachwuchsfotografen aus aller Welt. Außerdem finden Portfolio-Sichtungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, eine Technikschau sowie mehrere Preisverleihungen statt.
Das Festival auf dem Expo-Gelände ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 7 Euro oder ermäßigt 5 Euro. Das Festival-Programm findet ihr hier.
Der Greif sucht Fotos und Texte
Der Greif, Magazin für zeitgenössische Fotografie und Literatur, sucht Arbeiten für Ausgabe Nummer sechs. Fotografen und Autoren können ihre Beiträge hier online einreichen.
Pulitzer-Preise 2012: Craig F. Walker erneut ausgezeichnet
Craig F. Walker von der Denver Post ist Gewinner des Pulitzer-Preises 2012 in der Kategorie “Feature Photography” . Die Jury ehrte ihn für seine Reportage “Welcome Home”. Darin dokumentiert der Fotograf das Leben des amerikanischen Irak-Krieg-Veteranen Brian Scott Ostrom, für den der Kampf in der Heimat weitergeht – in Form von posttraumatischen Belastungsstörungen.
Walker war bereits im Jahr 2010 in dieser Kategorie ausgezeichnet worden. Damals hatte er den jungen Ian Fisher von der Aufnahme ins US-Militär bis hin zum Einsatz im Irak und zurück begleitet – insgesamt 27 Monate lang.
In der Kategorie “Breaking News Photography” prämierte die Pulitzer-Jury 2012 Massoud Hossaini von der Nachrichtenagentur AFP für sein “herzzerreißendes Foto” eines vor Angst schreienden Mädchens nach einem Selbstmordattentat in Afghanistan.
Die Pulitzer-Preise sind eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Journalisten, Literaten und Künstler in den USA und werden bereits seit 1917 vergeben.
Die Sieger der vergangenen Jahre:
Blut und Tränen: Die Pulitzer-Preise 2011
Pulitzer-Preise 2010: Ein Teenager in der US-Army
Pulitzer-Preise 2009 vergeben
Die Sieger 2012 bei Twitter:
@CraigFWalker
@Massoud151
Unser Wettbewerb 2012
Deutschlands beste junge Fotografen — aus 150 Kandidaten ausgewählt.
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