Andreas Fankhauser: Deathwood

„Die säuberlich präparierten Überreste eines in Freiheit lebenden Tieres tragen Arvenholz als Halsprothese. Sie schmücken des Weidmanns Wände, zeugen vom Triumph über das Tier. Schönheit und Stärke der Lebenswesen weichen einer beschämenden Nacktheit, das Gefühl des Erhabenen schwindet täglich. Der strahlend weiß gebleichte Schädelknochen beginnt allmählich zu vergilben, Spinnweben und Staub überziehen die Gehörne und das teils vorhandene Fell. Einzig der täglich variierende Schattenwurf erinnert an die glorreichen, von Leben erfüllten Zeiten.
War es das wirklich wert?“
Andreas Fankhauser, 26, mit Vorliebe fürs quadratische Bildformat, schwarz-weiß dominiert. Klassische Streetfotografie, in der ein Hauch von Architektur mitschwingt. Mehr auf sechsmalsechs.com sowie Abandoned (Part 1) und Abandoned (Part 2).

also wenn ich den text zu den bildern lese, dann kommt mir das ganze doch ein wenig banal vor. mit der frage am ende (”war es das wirklich wert?”) wird die arbeit zu kitsch.
lg