Wir präsentieren
Crowdfunding: Kriegsspielzeug und Psychofolgen
Ich bin über zwei interessante Crowdfunding-Fotoprojekte gestolpert: Brian McCarty sammelt auf kickstarter.com noch bis zum 28. November für eine Arbeit zum Thema Kinder, Krieg und Spielzeug:
Robin Hammond stellt bei Emphas.is ein Projekt zu den psychischen Folgen von Krieg, Hunger und Naturkatastrophen in Afrika vor:
Links:
Emphas.is: “Helfen, die Welt zu verstehen”
Tomas van Houtryve: “Emphas.is ist ein Zeichen der Hoffnung”
Lumas versteigert für Ostafrika
Die Galerie Lumas versteigert 20 Bilder aus ausverkauften Editionen zugunsten der Hungerhilfe für Ostafrika.
“In Ostafrika leiden über 13 Millionen Menschen unter der schwersten Hunger- und Dürrekatastrophe seit 60 Jahren”, heisst es auf der Website der Galerie. “Allein in Somalia sind bereits Zehntausende gestorben – weitere 750.000 sind akut vom Hungertod bedroht, darunter 160.000 Kinder.”
Daher habe man sich nun entschlossen, “20 der schönsten und wichtigsten Editionen für eine Auktion zur Verfügung zu stellen”, so Lumas. Der gesamte Erlös geht demnach ohne Abzüge an Ärzte ohne Grenzen, Unicef und Humanitarian Initiative Just Relief Aid.
Lene Münch gewinnt Vattenfall Fotopreis
Und schon wieder ausgezeichnet: Nach dem New York Photo Award hat Lene Münch nun auch den Vattenfall Fotopreis 2011 gewonnen.
Das Thema des Wettbewerbs war Kooperation und musste in Fotostrecken von acht bis zehn Bildern bearbeitet werden. Unter 200 Teilnehmern überzeugte Lene Münch die Jury mit ihrer Burschenschafter-Serie “Ewig treu”. Dafür wird sie nun mit einem Preisgeld von 10.000 Euro belohnt.
Anfang des Jahres hatte Lene es bei Flare schon unter die zehn besten Jungfotografen in Deutschland geschafft.
Auf Platz zwei beim Vattenfall Fotopreis landete Malte Wandel (8000 Euro), auf Position drei Michael Disqué (6000 Euro). Für das beste Einzelfoto wurde Toby Binder (3000 Euro) ausgezeichnet.
Neben dem Preisgeld erhalten die Gewinner eine Ausstellung, die vom 24. November bis zum 15. Januar bei C/O Berlin gezeigt wird.
Videos: Schalke und Soldaten bei GQ
Wo man’s nicht erwartet: Auf der Seite des Männermagazins GQ bin ich über zwei Videos zum Thema Fotografie gestolpert.
In “Gesichter des Krieges” erzählt Fotograf Jens Umbach von den Widrigkeiten beim Portraitieren deutscher Soldaten in Afghanistan.
“Pottcast” zeigt ein Retro-Shooting mit drei Fußballern des FC Schalke 04: Christoph Moritz, Christoph Metzelder und Benedikt Höwedes.
Lisa Frischemeier: Ein Pferd und eine Fliege
Istanbul ist eine 13-Millionen-Stadt – mindestens. Lisa Frischemeier hat sich aufgemacht, in der Metropole Augenblicke der Ruhe und das Leben der einfachen Menschen zu finden. Eine Bildstrecke von der Nahtstelle zwischen Europa und Asien. mehr…
C/O Berlin zieht in den Monbijoupark
Neue Heimat für C/O Berlin: Die Fotogalerie hat nach über einjähriger Suche einen neuen Standort gefunden – die Atelierhäuser im Monbijoupark in Berlin-Mitte.
Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte habe “einstimmig beschlossen, dass C/O Berlin die bestehenden Gebäude temporär nutzen darf”, schreibt die Galerie in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit dem Bezirk will man in den nächsten Monaten ein Konzept für eine langfristige Nutzung ausarbeiten.
Der Umzug vom bisherigen Standort, dem ehemalig kaiserlichen Postfuhramt an der Oranienburger Straße, ist für Herbst 2012 geplant. “Ich glaube, ich erlebe gerade den glücklichsten Moment in meiner Laufbahn als C/O-Macher”, freut sich Galerie-Gründer Stephan Erfurt im Interview mit Zeit Online.
Nach Angaben der Galerie haben in zehn Jahren rund 680.000 Besucher C/O Berlin besucht. Zu sehen waren unter anderem Ausstellungen von Fotogrößen wie Annie Leibovitz oder Peter Lindbergh. Aus dem Postfuhramt ausziehen muss C/O, weil eine Investorengruppe das Gebäude gekauft hat und darin unter anderem ein Hotel eröffnen will.
Video: Fotojob am Abgrund
Outdoor-Fotograf Jimmy Chin hat für National Geographic die Kletterszene im Yosemite Nationalpark in den USA fotografiert.
Die Bilder, die dabei herausgekommen sind, findet ihr hier. Viel interessanter ist aber das imposante Video, mit dem er und seine Kollegen die Arbeit an den Steilwänden dokumentiert haben.
“Wenn ich am Ende des Tages bei einem Foto das Gefühl habe, dass es Yosemite-Klettern einfängt, macht mich das glücklich”, sagt Chin. Doch seht selbst:
Print-Verkauf für Familie von getötetem Fotografen
Der Fotograf Anton Hammerl ist im April in Libyen von Gaddafi-treuen Truppen getötet worden. Er hinterliess eine Frau und drei Kinder im Alter von 11 Jahren, 7 Jahren und 6 Monaten. Um die Zukunft der Kinder finanziell abzusichern, haben Freunde, Familie und Kollegen die Webseite friendsofanton.org ins Netz gestellt.
Dort bieten befreundete Fotografen Prints zum Kauf an, deren Erlöse der Familie zugute kommen. Mit dabei sind unter anderem Bilder von David Burnett, Kenneth Jarecke, João Silva, Tomas van Houtryve, Bruno Stevens, Greg Marinovich, Andrew Testa, Todd Heisler, Ivor Prickett, Matt Black, Teun Voeten, Anastasia Taylor-Lind und Teru Kuwayama.
Neben Hammerl sind auch die Fotografen Tim Hetherington und Chris Hondros während der Berichterstattung aus Libyen ums Leben gekommen.
Wettbewerb
Deutschlands beste junge Fotografen — aus 150 Kandidaten ausgewählt.Zufälliger Beitrag
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