Wir präsentieren

4.6.2009 · Ole · Kommentar?

“Ich fotografiere gerne raue Typen. Kirmesarbeiter, Fischer, Demonstranten, die von Polizisten zu Boden gedrückt werden. Am liebsten in schwarz-weiß. Im Herbst 2007 war ich in Berlin auf der Suche nach mehr…

13.4.2009 · Ole · Kommentar?

Preise, Perspektiven, Größen, Details – in jeder Kategorie sind die Fotos von Andreas Gursky Superlative, die einen schwindelig werden lassen. Jetzt ist ein Bildband erschienen, der seine Arbeiten von den achtziger Jahren bis heute zeigt. Es ist ein Buch, das geschickt verführt. Und obwohl es ein großartiges Werk ist, wird man das Gefühl nicht los, das hier irgendetwas nicht stimmt.

© Andreas Gursky

© Andreas Gursky

5×2 Meter für eine Millionen Euro. Bei den Bildern von Andreas Gursky geht es immer auch um Superlative. „99 Cent“ (1999), ein Bild, das unzählige Artikel in einem Supermarkt zeigt, eine moderne Ikone, Inbegriff einer Überflussgesellschaft, brachte bei Sothebys 2,25 Millionen Dollar. Nie wurde bis dahin mehr für ein Foto bezahlt. Ein Jahr später, 2007, ging „99 Cent II“ (2001) für 3,35 Millionen Dollar weg. Riesige Bilder mit einer wahnwitzigen Auflösung, damit wurde Gursky zum umjubelten „Superstar der globalen Fotokunst“ (Frank Nicolaus). Auf seinen Fotos tummeln sich oft Hunderte Menschen, jeder einzelne ist klar zu erkennen. Große, teure Bilder mit vielen Details.

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27.4.2008 · Ole · Kommentar?

“Sie sind die Könige unter den Kirmesarbeitern: Die Malocher an der Achterbahn brauchen gerade einmal zwei oder drei Tage, um einen Vierer-Looping auf- oder abzubauen. Die meisten von ihnen kommen mehr…