Recht so

Bilderklau ist ein großes Problem für viele Fotografen im Internet. Mitarbeiter von Agenturen, Redaktionen und Gewerbebetrieben kopieren ohne zu fragen Fotos aus dem Netz und nutzen sie auf Plakaten, Broschüren und Zeitschriften – und vergehen sich so am Urheberrecht der Künstler. Doch was bedeutet das genau? Wie unterscheiden sich Urheberrecht und Copyright? Was ist geistiges Eigentum? Wie lange ist mein Werk geschützt und sind meine Rechte daran übertragbar? Wer heute Fotos, Texte, Musik oder ähnliches veröffentlicht, kommt nicht umher, sich mit solchen Fragen zu beschäftigen – und findet nun einen guten Überblick im neuen Dossier „Urheberrecht“ der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Zwar bietet das Dossier keine Klagevorlage gegen Bilderdiebe, dafür aber gut erklärtes Basiswissen. Besonders das Glossar macht es möglich, sich schnell über zentrale Begriffe und Sachverhalte zu informieren. Nebenbei lässt es sich die bpb nicht nehmen, dem Ganzen eine geradezu epochale Bedeutung zuzuschreiben: „Einige nennen es das ‘Öl des 21. Jahrhunderts': geistiges Eigentum. Je mehr Maschinen und Computer körperliche Arbeit ersetzen, werden Daten, Wissen, Ideen und Kultur zum wichtigsten Rohstoff und Gut.“

14.3.2008 · Texte · · ·

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